- What: The German Federal Office for Information Security (BSI) has issued an update to a security advisory regarding multiple vulnerabilities in the Linux Kernel.
- Impact: Multiple Linux distributions and related products are affected, including Debian, Amazon Linux 2, Red Hat Enterprise Linux, Ubuntu Linux, SUSE Linux, and Oracle Linux.
IT-Sicherheit: Linux bedroht - IT-Sicherheitslücke bei Linux Kernel mit hohem Risiko! Warnung erhält Update Wie das BSI meldet, hat die IT-Sicherheitswarnung bezüglich einer bekannten Schwachstelle für Linux Kernel ein Update erhalten. Welche Produkte von den Sicherheitslücken betroffen sind, lesen Sie hier auf news.de. Erstellt von Sarah Knauth - 14.02.2026, 10.35 Uhr Suche Für Linux liegt ein IT-Sicherheitshinweis vor (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / Maximusdn Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat am 12.02.2026 ein Update zu einer am 19.08.2025 bekanntgewordenen Sicherheitslücke mit mehreren Schwachstellen für Linux Kernel herausgegeben. Betroffen von der Sicherheitslücke sind das Betriebssystem Linux sowie die Produkte Debian Linux, Amazon Linux 2, Red Hat Enterprise Linux, Ubuntu Linux, SUSE Linux, Oracle Linux, SUSE openSUSE, RESF Rocky Linux, Dell Avamar, Open Source Linux Kernel, Dell NetWorker, Dell Secure Connect Gateway und IBM QRadar SIEM. Die neuesten Hersteller-Empfehlungen bezüglich Updates, Workarounds und Sicherheitspatches für diese Sicherheitslücke finden Sie hier: Ubuntu Security Notice USN-8033-4 (Stand: 13.02.2026). Weitere nützliche Quellen werden weiter unten in diesem Artikel aufgeführt. Mehrere Schwachstellen für Linux Kernel - Risiko: hoch Risikostufe: 3 (hoch) CVSS Base Score: 8,6 CVSS Temporal Score: 7,5 Remoteangriff: Ja Zur Einschätzung des Schweregrads von Schwachstellen in Computersystemen wird das Common Vulnerability Scoring System (CVSS) angewandt. Der CVSS-Standard ermöglicht es, potenzielle oder tatsächliche Sicherheitslücken auf Basis verschiedener Metriken miteinander zu vergleichen, um Gegenmaßnahmen besser priorisieren zu können. Für die Schweregrade einer Schwachstelle werden die Attribute "keine", "niedrig", "mittel", "hoch" und "kritisch" verwendet. Der Base Score bewertet die Voraussetzungen für einen Angriff (u.a. Authentifizierung, Komplexität, Privilegien, Userinteraktion) sowie dessen Konsequenzen. Der Temporal Score berücksichtigt darüber hinaus zeitliche Veränderungen hinsichtlich der Gefahrenlage. Die Gefährdung der aktuellen Schwachstelle wird nach dem CVSS mit einem Base Score von 8,6 als "hoch" eingeschätzt. Linux Kernel Bug: Auswirkungen eines IT-Angriffs Der Kernel stellt den Kern des Linux Betriebssystems dar. Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen im Linux-Kernel ausnutzen, um einen Denial-of-Service-Zustand zu erzeugen oder andere nicht spezifizierte Angriffe durchzuführen. Klassifiziert wurden die Schwachstellen mithilfe des CVE-Bezeichnungssystems (Common Vulnerabilities and Exposures) durch die individuellen Seriennummern CVE-2025-38554, CVE-2025-38555, CVE-2025-38556, CVE-2025-38557, CVE-2025-38558, CVE-2025-38559, CVE-2025-38560, CVE-2025-38561, CVE-2025-38562, CVE-2025-38563, CVE-2025-38564, CVE-2025-38565, CVE-2025-38566, CVE-2025-38567, CVE-2025-38568, CVE-2025-38569, CVE-2025-38570, CVE-2025-38571, CVE-2025-38572, CVE-2025-38573, CVE-2025-38574, CVE-2025-38576, CVE-2025-38577, CVE-2025-38578, CVE-2025-38579, CVE-2025-38580, CVE-2025-38581, CVE-2025-38582, CVE-2025-38583, CVE-2025-38584, CVE-2025-38585, CVE-2025-38586, CVE-2025-38587, CVE-2025-38588, CVE-2025-38589, CVE-2025-38590, CVE-2025-38591, CVE-2025-38592, CVE-2025-38593, CVE-2025-38594, CVE-2025-38595, CVE-2025-38596, CVE-2025-38597, CVE-2025-38598, CVE-2025-38599, CVE-2025-38600, CVE-2025-38601, CVE-2025-38602, CVE-2025-38603, CVE-2025-38604, CVE-2025-38605, CVE-2025-38606, CVE-2025-38607, CVE-2025-38608, CVE-2025-38609, CVE-2025-38610, CVE-2025-38611, CVE-2025-38612, CVE-2025-38613, CVE-2025-38614 und CVE-2025-38615 . Von der Sicherheitslücke betroffene Systeme im Überblick Betriebssystem Linux Produkte Debian Linux (cpe:/o:debian:debian_linux) Amazon Linux 2 (cpe:/o:amazon:linux_2) Red Hat Enterprise Linux (cpe:/o:redhat:enterprise_linux) Ubuntu Linux (cpe:/o:canonical:ubuntu_linux) SUSE Linux (cpe:/o:suse:suse_linux) Oracle Linux (cpe:/o:oracle:linux) SUSE openSUSE (cpe:/o:suse:opensuse) RESF Rocky Linux (cpe:/o:resf:rocky_linux) Dell Avamar (cpe:/a:dell:avamar) Open Source Linux Kernel (cpe:/o:linux:linux_kernel) Dell NetWorker Virtual Edition (cpe:/a:dell:networker) Dell Secure Connect Gateway Appliance <5.32.00.18 (cpe:/a:dell:secure_connect_gateway) Dell Secure Connect Gateway Appliance 5.32.00.18 (cpe:/a:dell:secure_connect_gateway) IBM QRadar SIEM <7.5.0 UP14 IF01 (cpe:/a:ibm:qradar_siem) IBM QRadar SIEM 7.5.0 UP14 IF01 (cpe:/a:ibm:qradar_siem) Dell NetWorker vProxy <19.14 (cpe:/a:dell:networker) Dell NetWorker vProxy 19.14 (cpe:/a:dell:networker) Allgemeine Maßnahmen zum Umgang mit IT-Sicherheitslücken Anwender der betroffenen Systeme sollten diese auf dem aktuellsten Stand halten. Hersteller sind bei Bekanntwerden von Sicherheitslücken dazu angehalten, diese schnellstmöglich durch Entwicklung eines Patches oder eines Workarounds zu beheben. Sollten neue Sicherheitsupdates verfügbar sein, installieren Sie diese zeitnah. Konsultieren Sie zu